Die Unterfederung eines Sofas ist die Basis für die Polsterung

Die Unterfederung eines Sofas
Die Unterfederung eines Sofas ist ein wichtiger Bestandteil für den Sitzkomfort. Die Unterfederung wird dabei an einer Konstruktion befestigt. Es findet eine Unterscheidung zwischen Sitzbereich und Lehne statt. Für den Sitzbereich werden meist Stahlwellen verwendet und für den Rückenbereich elastische Gurte. Das Aufspannen von einer zur anderen Rahmenseite ist dabei zu beachten, wodurch ein gewisser Halt entsteht. Um die Unterfederung abzudecken werden meistens Filzmatten benutzt oder aber auch Leinen-, Kokos- und Korkmatten, da diese einen optimalen Schutz bilden und somit den Abrieb verhindern und auch Klappergeräusche dämmen.

Die klassische Federung eines Sofas
Vor vielen Jahren, bevor der Federkern entwickelt wurde, hat man vor allem Sprungfedern genutzt um eine gute Polsterung des Sofas zu erhalten. Metallfedern in den unterschiedlichsten Formen, wie zum Beispiel Kegel- oder Zylinderfedern, wurden in dieser Zeit verwendet. Man spannte diese mit Schnüren fest und erhielt dadurch eine Polsterung bei der man die einzelne Stellung jeder Feder einzeln beeinflussen konnte. Da dieses Verfahren aber sehr aufwendig war, wird es in der heutigen Zeit nur noch sehr selten angewandt. Für Restaurierungen an sehr alten und somit antiken Möbeln wird dieses Verfahren immer noch benutzt. Seit dem Jahre 1960 werden inzwischen meist Federkerne verwendet. Dabei sind die Federn schon alle miteinander verbunden, somit können auch große Flächen mit dieser Methode abgedeckt werden. Um zu vermeiden, dass man als Nutzer die Federn spüren kann, werden verschiedene Materialien zur Abdeckung benutzt. Vor allem Schaumstoffe sind gute Polsterschichten und werden am häufigsten verwendet. Wolle, Rosshaar, aber auch Kokosfasern oder andere Materialien können dafür dienen.

Die Horizontale Unterfederung eines Sofas
Sprungfedern verlaufen vertikal zum Sitz. Man kann aber auch horizontal verlaufende Flachfederungen nutzen. Diese haben meist eine Wellenform oder auch eine Spiralform. Diese kann man für die Sitzfläche und auch für die Rückenlehne verwenden. Diese Form der Unterfederung kann sogar die Spanngurte ersetzen. Die Nosag- Federung ist dabei eine der bekanntesten Arten. Wenn man eine Unterfederung und Federkern nutzt, entsteht eine Doppelfederung. Man kann aber auch wie schon erwähnt eine Schaumstoffpolsterung aufbringen.

Die Gurtbänder
Gurtbänder sind sehr wichtig bei der Polsterung. Man befestigt sie am Untergestell, wodurch ein flexibler, aber auch trotzdem stabiler Träger der Polsterung entsteht. Bei Federkernen zum Beispiel werden unelastische Textilgurte verwendet, die zum Beispiel aus Jute oder auch Hanf bestehen. Gummigurte nimmt man für Sitz- und auch Rückenpolsterungen, die elastisch sein sollen, diese sind dann unterschiedlich dehnbar. Für den Rückenbereich nimmt man meist sehr dehnbare Gurtbänder und für den Sitzbereich weniger dehnbare.

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