Die Geschichte des Leders

Die Anfänge des Leders
Ob Kleider oder auch Werkzeuge, die Häute und auch das Fell der Tiere wurden schon in der Steinzeit genutzt, um diverse Gegenstände und Kleidungsstücke herzustellen. Mit der Hilfe einfacher Methoden, hat man damals die Herstellung begonnen. Man nutzte das Einreiben mit Fett, das Abwetzen mit Steinkeilen oder man kaute mit den Zähnen auf den Häuten herum. Die Gerbetechnik wurde durch das Feuer entdeckt. Es war eine eher zufällige Erkenntnis, die die Menschen damals erhalten haben.  Mit der Hilfe von Feuer wurden die Häute stabiler, formbeständiger und sie konnten auch mehr Hitze aushalten. Das Formaldehyd, welches im Rauch enthalten ist, sorgt dafür, dass diese Wirkung erzielt wird. Es wird eine Kollagenvernetzung herbeigeführt, welche gegerbte Haut, also Leder von ungegerbter Haut unterscheidet. Dieser Effekt wird auch heute noch genutzt, doch man hat ihn natürlich weiterentwickelt. Die Vegetabilgerbung wird auch heute noch genutzt. Sie wurde von den alten Ägyptern entdeckt und beinhaltet die gerbende Wirkung, die durch bestimmte Pflanzen hervorgerufen wird. Dies war ein wichtiger Schritt für die Lederherstellung, denn in der heutigen Zeit wird am meisten die Mineralgerbung verwendet.

Die Entwicklung durch die Gerbereibetriebe
Bereits im Mittelalter waren schon viele Gerbereibetriebe vorhanden. Sie waren aber eher am Stadtrand angesiedelt, da die Bürger und auch der Adel, die Verarbeitung der Häute zu Leder durch den Gestank und die Gifte lieber nicht direkt neben sich haben wollte. Man trug zwar gern das Leder und nutze es auch für das Vieh, aber die Herstellung war noch nicht anerkannt. Vor allem die Weißgerbereien, welche mit dem Mineral Alaun fast weißes Leder herstellten experimentierten mit den verschiedensten Stoffen, wie zum Beispiel verfaulter Gülle, da die chemischen Zusammenhänge für dich Menschen nicht verständlich waren. Auch aus diesem Grund verbannte man die Lederherstellung nach außerhalb an den Stadtrand.

Die Lederherstellung und die Wissenschaft
Nachdem im 18. Jahrhundert die Wissenschaft sich dem Prozess des Gerbens widmete, konnten die Zeiten, die für eine Gerbung benötigt wurden, sehr stark verkürzt werden. Die unterschiedlichsten Technologien wurden eingesetzt, bis dann im 19. Jahrhundert die Herstellung von Leder zu einem wichtigen Wirtschaftszweig wurde und nun Anerkennung erfuhr. Auch die Themen wie zum Beispiel der Umweltschutz waren Themen, welche im Interesse standen und denen man sich widmete um eine Weiterentwicklung zu erzielen. 1861 wurde das Chrom- Gerbverfahren patentiert und die synthetischer Farb- und Gerbstoffe machten die Lederherstellung nicht nur effizienter, sondern auch populärer. So entwickelte sich das Leder zu einem beliebten Bekleidungsmaterial und man stellte natürlich auch Bezüge daraus her, so wie man es heute kennt.

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